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Alltag & Routine31. Oktober 2026 · 7 Min. Lesezeit · Redaktion EMSFutTENS

Wenn Sie unter Neuropathie leiden, probieren Sie dies einmal aus.

Eine Viertelstunde am Abend, die nur Ihren Füßen gehört: Fußkontrolle, Pflege, Bewegung – und auf Wunsch sanfte Impulse mit einem EMS/TENS-Gerät. Was dahintersteckt und worauf Sie achten sollten.

Hände massieren eine Fußsohle

Warum ein festes Abendritual hilft

Viele Menschen mit Neuropathie nehmen Missempfindungen abends stärker wahr, wenn es ruhiger wird. Ein festes Ritual macht diese Zeit planbar – und ist zugleich die ideale Gelegenheit für die tägliche Fußkontrolle, die Fachleute bei Nervenschäden empfehlen.

Die 15-Minuten-Routine

  1. Ansehen (3 Min.): Sohlen, Fersen und Zehenzwischenräume mit einem Handspiegel prüfen.
  2. Bewegen (4 Min.): Fußwippe, Zehenkrallen, Fußkreisen – im Sitzen.
  3. Impulse oder Massage (5 Min.): Mit den Händen ausstreichen – oder ein EMS/TENS-Gerät auf niedrigster Stufe.
  4. Pflegen (3 Min.): Eincremen (nicht zwischen den Zehen), Haut nochmals ansehen.

Was sind EMS und TENS?

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation: Über die Haut werden schwache elektrische Impulse abgegeben, die als Kribbeln wahrgenommen werden. TENS wird in der Medizin unter anderem in der Schmerztherapie eingesetzt. EMS – elektrische Muskelstimulation – regt Muskeln über Impulse zum Anspannen an. Viele Fußgeräte kombinieren beide Verfahren.

Ehrlich gesagt: Ob TENS bei schmerzhafter Polyneuropathie hilft, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt – einzelne Studien zeigen Effekte, andere nicht. Ein Fußgerät ist daher keine Therapie, sondern eine mögliche Wohlfühl-Ergänzung. Sprechen Sie die Anwendung vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Sicher anwenden – so geht's

  • Barfuß und trocken: Socken aus, Füße flach auf die Matte.
  • Ganz unten beginnen: mit Stufe 1 starten und nur langsam steigern. Bei vermindertem Gefühl lieber niedriger bleiben.
  • Kurz halten: anfangs wenige Minuten.
  • Danach kontrollieren: Rötungen oder Hautreizungen? Dann pausieren und ärztlich nachfragen.
  • Nicht anwenden bei Herzschrittmacher oder Metallimplantaten, in der Schwangerschaft, bei Thrombose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wunden oder Entzündungen an den Füßen.

Ein Gerät, das EMS und TENS mit 10 Programmen und 20 Intensitätsstufen kombiniert, stellen wir im Produktporträt zum pedete EMS & TENS Fußmassagegerät vor – inklusive aller Gegenanzeigen.

Quellen & weiterführende Informationen

  • Nationale VersorgungsLeitlinie Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter
  • Deutsche Schmerzgesellschaft: Patienteninformationen zu TENS
  • Herstellerangaben pedete (otto.de), abgerufen am 4. November 2026
Wichtiger Hinweis: Die Inhalte auf EMSFutTENS dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Kribbeln, Taubheit oder Brennen in den Füßen sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Das vorgestellte EMS/TENS-Fußmassagegerät ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von Krankheiten bestimmt. Laut Hersteller ist es nicht geeignet für Personen mit Metallimplantaten (z. B. Herzschrittmacher), Schwangere, Herzpatienten, Menschen mit Hirnblutungen, tiefer Venenthrombose, abnormalem Blutdruck, akuten Herz-Kreislauf- oder zerebrovaskulären Erkrankungen sowie eitrigen Entzündungen. Bei Diabetes, Epilepsie oder anderen Vorerkrankungen sprechen Sie die Anwendung bitte vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Erfahrungen sind individuell verschieden. Diese Seite enthält Affiliate-Links: Kaufen Sie über einen solchen Link, erhalten wir möglicherweise eine Provision – der Preis für Sie ändert sich dadurch nicht.